30.06.2021 – Partner-Webinar: Eigenständig die richtigen Wertpapiere finden & mit optimalen Ein- und Ausstiegen an der Börse handeln

Einmalige Kombination aus Theorie und Praxis im Partner-Webinar:

Thomas Strelow (BÖAG Börsen AG) wirft einen Blick auf die aktuelle deutsche Börsenlandschaft, skizziert die Aufgaben der Träger– und Betreibergesellschaft und erklärt die Unterschiede zwischen Skontroführer- und Market-Maker-Handelsplätzen. 

Ajder Veliev und Adrian Schmid (FinMent GmbH) geben praxisnahe Hilfestellung zur Selektion von Investmentchancen und Timing beim Börsenhandel:

  • Starke Megatrends: So entdecken Sie Wertpapiere mit enormen Wachstumschancen vor allen anderen Anlegern
  • Gewinne erhöhen: Prüfen Sie ihre Wertpapiere nach 32 Qualitätsstufen und investieren Sie nur noch die besten 0,1 %
  • Umfassender Kapitalschutz: Wie Sie jede Aktie vor starken Kursverlusten bewahren – auch in Krisensituationen
  • Handeln zum perfekten Zeitpunkt: Erfahren Sie, wie Sie bei jedem Wertpapier optimal ein- und aussteigen
  • Direkt anwendbare Tipps: Profitieren Sie von professionellem Praxiswissen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Über FinMent:
Als führendes Bildungsinstitut für Investments mit zweifacher staatlicher Anerkennung bekommen Sie von FinMent professionelles Praxiswissen. Sie erfahren, wie Sie die richtigen Wertpapiere ideal kaufen und verkaufen. Außerdem erhalten Sie direkt anwendbare Tipps und Expertenwissen für umfassenden Kapitalschutz an der Börse!

Über BÖAG Börsen AG:
Wir sind die Betreiber- und Trägergesellschaft der öffentlich-rechtlichen Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie der elektronischen Handelsplätze LS Exchange und Quotrix.



Referenten: Ajder Veliev & Adrian Schmid, FinMent GmbH und Thomas Strelow, BÖAG Börsen AG

Veranstalter: FinMent GmbH, Berlin

09.06.2021 – Webinar: Das 1 x 1 der Börse – Aufbauseminar

Fortsetzung des Grundseminars vom 5. Mai 2021. Auf besonderen Wunsch des neuen studentischen Börsenvereins „LUH Finance Club“ aus Hannover bieten wir ein Doppel-Webinar an, das Ihnen die Grundlagen zum Börsenhandel in Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und Zertifikaten vermittelt. Parallel zum kompakten Börsen-Know-how haben Teilnehmer die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen.
 
Agenda:

  • Fallbeispiel: Wie erteile ich eine Aktienorder?
  • Grundzüge der Fundamentalanalyse Aktien (Finanzkennzahlen)
  • Grundzüge der technischen Analyse (Charttypen, Widerstände, gleitende Durchschnitte, Trendlinien)

Hinweis: Ihre Daten werden ausschließlich im Zusammenhang mit diesem Webinar verwendet!



Referent: Martin Braun, Börse Hannover

05.05.2021 – Webinar: Das 1 x 1 der Börse – Grundseminar

Auch im zweiten Jahr von Corona machen wir Sie fit für die Börse. Auf besonderen Wunsch des neuen studentischen Börsenvereins „LUH Finance Club“ aus Hannover bieten wir ein Webinar an, das Ihnen die Grundlagen zum Börsenhandel in Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und Zertifikaten vermittelt. Parallel zum kompakten Börsen-Know-how haben Teilnehmer die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen.
 
Agenda:

  • Historische Entwicklung des Börsenwesens und der Börse Hannover
  • Rechtsgrundlagen und Organisation des Börsenhandels
  • Die wichtigsten Wertpapiere im Börsenhandel kurz erklärt
  • Aktienindizes und Börsenregeln

Hinweis: Ihre Daten werden ausschließlich im Zusammenhang mit diesem Webinar verwendet!



Referent: Martin Braun, Börse Hannover

Verspielt? Warum es beim Börsen-Hype um Gamestop & Co. mehr Verlierer als Gewinner gibt

Vom Kampf David gegen Goliath war zu lesen, von Gut gegen Böse, die Degenerierten gegen das Establishment. Ein über Social Media organisierter Flashmob von Hobbytradern treibt Aktienkurse von angeschlagenen Unternehmen in ungeahnte Höhen, bei denen profitgierige Hedgefonds im großen Stil mit Leerverkaufspositionen Kasse machen wollten. Beim so provozierten Shortsqueeze (VW-Aktionäre aus 2008 erinnern sich) inklusive medialer Revolutionsstimmung wittern Glücksritter die Chance auf schnelles Geld und feuern den Hype weiter an.

Die Systeme von Banken, Brokern und Börsen laufen heiß. Unter der Masse von Trades und schwindelerregenden Umsätzen drohen die sonst routinierten Abwicklungsprozesse im Hintergrund zu kollabieren. Wo als stabilisierende und vermeintlich Anleger-schützende Maßnahme vereinzelt keine Kaufaufträge mehr in den betroffenen Werten angenommen werden, entlädt sich ein veritabler Shitstorm über die Beschränkung der Freiheit im Handel. Die attackierte Großfinanz trägt schmerzhafte Wunden von kolportierten 70 Mrd. USD davon, verarztet sich aber untereinander mit Kapitalspritzen. Was machen die Kurse in der Folge? Während die Märkte ob der Ereignisse nur kurzzeitig zusammenzucken, geht es bei den überraschenden Highflyer-Aktien mangels unternehmerischer Substanz schnell wieder abwärts. Wer zu spät zu der Party gestoßen war, dürfte sich nun auf der Verliererseite wiederfinden. Versuche nach dem gleichen Muster bei ähnlich leerverkauften Unternehmen waren direkt weniger erfolgreich; auch beim Silber währte die Rallye aus den Internetforen nur kurz.

Und es gibt einen ganz großen Verlierer zu beklagen: die in Deutschland ohnehin schwach ausgeprägte Aktienkultur. Wo nach mehr als einer Dekade Nullzinsen sich mitten in der Corona-Krise und unsicheren Zukunftsaussichten wieder spürbar mehr und vor allem junge Menschen den Chancen des Kapitalmarkts als Selbstentscheider zugewandt hatten, wird nun das alte Klischee der Börse als Casino wieder voll bedient. Man kann nur hoffen, dass alle Beteiligten inklusive der Aufsicht die richtigen Lehren aus dem Geschehenen ziehen und Börsen-Hypes so kurzfristig bleiben, wie sie entstehen.

Ihr Thomas Strelow, Börse Düsseldorf

Wird jetzt alles besser?

Der sechsundvierzigste Präsident der USA ist vereidigt worden. In einer friedlichen Prozedur verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle und wirkte auf die Menschheit wohltuend. Joe Biden hat in seiner Antrittsrede angekündigt, sich schnellstens mit der Corona-Lage, mit der Unterstützung der Wirtschaftsleistung und der Heilung der Außenpolitik zu befassen. Er kann dabei auf internationale Unterstützung, insbesondere aus Europa, setzen und wird auch global als ein Politiker mit Demut, Anstand und diplomatischem Geschick eingestuft. Aufgrund der knappen Mehrheit im U.S. Kongress wird von der Biden Administration ein gemäßigter Regierungsstil erwartet.

Die amerikanische Wirtschaft erholt sich von der Rezession, die durch die Corona-Krise ausgelöst wurde und zusätzlich sehe ich noch nie dagewesene monetäre Konditionen (Konjunkturprogramm über 1,9 Billionen USD). Unter diesen Rahmenbedingungen sollten die Unternehmensgewinne steigen. Dieses Szenario wird den Druck auf die Anleiherenditen erhöhen und so könnte es leicht sein, dass wir bald Renditen von 1,5 Prozent bei 10-jährigen U.S. Staatsanleihen sehen werden. Das alles wird auch Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen USD und Euro haben. Die Euro Rally verliert an Momentum. Insgesamt betrachtet sind die Voraussetzungen für ein starkes Wirtschaftswachstum in den USA geschaffen.

Deutschland und Europa werden eher ein gemäßigtes Wachstum haben. Die Fallzahlen der Corona Pandemie sind noch sehr hoch und verlangen weiterhin Lock Downs, welche natürlich die Wirtschaftsleistungen der EU – Länder und die erhoffte Erholung in 2021 belasten werden.

Die Aktienmärkte sind global gut ins neue Jahr gestartet. Einige Indizes markierten sogar neue Höchststände. Die hohe Liquidität und der erhoffte Wirtschaftsaufschwung haben die Kurse nach oben geschickt und es sieht auch so aus, dass dieser Trend vorerst beibehalten wird. Darüber hinaus haben die Zentralbanken angekündigt, bei ihrer ultralockeren Zinspolitik zu bleiben und im Bedarfsfall auch noch für zusätzliche Unterstützung zu sorgen.

Voraussetzung für diese positive Annahme ist allerdings, dass sich bei der Corona Pandemie keine negativen Überraschungen auftun – das würde dann alle Annahmen zunichte machen.
Es bleibt also spannend an den Märkten, volatil wird’s allerdings bleiben. Nicht zu vergessen – die Spekulanten wollen Geld verdienen.

Frank-Rüdiger Griep – Vorstand
Vermögensanlage AltBayern AG